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Aktuelles & Service

Abgabe der Grundsteuer-Feststellungserklärung ab 01.07.2022

Veröffentlicht am Mittwoch, 20. Juli 2022
Im Rahmen der Grundsteuerreform wird das Finanzamt alle Grundstücke neu bewerten. Maßgebend hierfür sind die Verhältnisse zum 1. Januar 2022. Der ermittelte Grundsteuerwert wird ab dem 1. Januar 2025 verwendet, um die Grundsteuer neu zu bemessen.

Die Abgabe der Grundsteuer-Feststellungserklärung muss elektronisch über „Mein ELSTER“ erfolgen. Sollten Sie andere Steuererklärungen bereits elektronisch abgeben, können Sie Ihre bisherigen Zugangsdaten nutzen. Sollten Sie noch kein Benutzerkonto für „Mein ELSTER“ besitzen, dann empfehlen wir Ihnen, diese unter www.elster.de zu erstellen. Hierfür benötigen Sie Ihre Steuer-Identifikationsnummer. Bitte beachten Sie, dass die Registrierung bis zu zwei Wochen dauern kann.

 

Möglich ist auch, dass nahe Angehörige über deren ELSTER-Zugang die Feststellungserklärung für Sie übermitteln. Eine Abgabe in Papierform auf Erklärungsvordrucken ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Der bzw. die Betroffene kann einen entsprechenden Papiervordruck beim Finanzamt Mühlacker erhalten. Die Abgabefrist der Grundsteuer-Feststellungserklärung endet am 31. Oktober 2022.

 

Ausfüllanleitungen zu den Vordrucken

 

  • GW-1 BW (Hauptvordruck
  • GW-2 BW (Anlage Grundstück)
  • GW-4 BW (Anlage Grundsteuerbefreiung/-vergünstigung)
  • GW-3 BW (Anlage land- und forstwirtschaftliche Betriebe)

 

können Sie auf der Homepage der Gemeinde Friolzheim abrufen oder im Rathaus (im EG im Flur) abholen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Gemeinde Friolzheim das Ausfüllen der Grundsteuer-Feststellungserklärung nicht übernehmen darf.

 

Für alle inhaltlichen Fragen und Probleme wählen Sie bitte die zentrale Hotline des Finanzamts Mühlacker: 07041/ 893-777.

 

Im Vergleich zu anderen Bundesländern müssen die Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken in Baden-Württemberg nur wenige Angaben machen:

Benötigte Angaben mit Fundstellen

Die Informationsschreiben enthalten eine Auflistung der bisher beim Finanzamt unter dem Aktenzeichen registrierten Flurstücke. Ggf. fehlende Flurstücke müssen die Eigentümer in ihrer Feststellungserklärung mit angeben, denn die Hauptfeststellung zum 1. Januar 2022 ist eine „Generalinventur“ des Grundbesitzes in Baden-Württemberg für Grundsteuerzwecke.

 

 

Grundsteuer-Feststellungserklärung für den Wohnteil eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs

 

Grund und Boden, sowie alle Gebäude und Gebäudeteile, die zu Wohnzwecken oder anderen nicht land- und forstwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden, werden künftig nicht mehr als land- und forstwirtschaftliches Vermögen (Grundsteuer A), sondern als Grundvermögen (Grundsteuer B) besteuert. Die Land- und Forstwirte haben deshalb für den Wohnteil einer Hofstelle eine separate Feststellungserklärung abzugeben. Für die Abgrenzung der Flächen einer Hofstelle enthält der Anwendungserlass zum Landesgrundsteuergesetz – AE LGrStG – konkrete Hinweise und Berechnungshilfen. Dieser wird rechtzeitig zum Start der Erklärungsabgabe ab dem 1. Juli 2022 veröffentlicht.  

 

 

Grundsteuer-Feststellungserklärung für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft

 

Für die Finanzverwaltung hat die Bearbeitung der großen Masse der Feststellungserklärungen für die Grundsteuer B (einschließlich der Wohnteile der landwirtschaftlichen Hofstellen) absoluten Vorrang. Daher werden die Eigentümer und Eigentümerinnen von Betrieben der Land- und Forstwirtschaft im Oktober 2022 ein separates Schreiben der Finanzverwaltung mit gesonderter Abgabefrist erhalten. In diesen Fällen soll es möglich sein, die Feststellungserklärung auch erst nach Erhalt des Schreibens abzugeben.

 

 

Eigentümerwechsel von Grundbesitz nach dem 01.01.2022 - Erklärungsabgabe durch den Veräußerer

 

Zur Erklärungsabgabe gegenüber dem Finanzamt ist verpflichtet, wer zum Stichtag Eigentümer des Grundbesitzes war. Eine Veräußerung des Grundbesitzes nach dem 01.01.2022 lässt diese Pflicht des (dann ehemaligen) Eigentümers unberührt. Die vom Finanzamt ausgegebenen Bescheide (Grundsteuerwertbescheid und Grundsteuermessbescheid) erhält ebenfalls der Erklärungspflichtige und damit der Veräußerer des Grundbesitzes. Auf Basis der Feststellungen des Finanzamtes berechnet die Kommune die neue Grundsteuer, die ab dem Jahr 2025 erhoben wird. Bis dahin ist die Grundsteuer nach alter Rechtslage zu zahlen. Der Veräußerer wird im Jahr des Verkaufs noch für die gesamte Grundsteuer herangezogen. Erst in dem auf das Jahr des Verkaufs folgenden Kalenderjahr wird der Erwerber des Grundbesitzes für die Grundsteuer herangezogen.

 

Der Inhalt sowie die Berechnungen der Grundlagenbescheide werden nur dem bisherigen Eigentümer bekannt gegeben. Sie haben auch gegenüber dem zukünftigen Eigentümer, dem Erwerber, Gültigkeit und dienen der Berechnung der Grundsteuerzahlungsverpflichtung ab dem Jahr 2025. Zur Kenntnisnahme der durchgeführten Wertermittlung sollte sich der Erwerber diese Bescheide vom bisherigen Eigentümer (in Kopie) übergeben lassen.

 

 

Weitere ausführliche Informationen und Erklärvideos gibt es auf der Landesseite www.grundsteuer-bw.de. Darüber hinaus helfen die örtlichen Finanzämter weiter – sowohl über ein Kontaktformular als auch telefonisch oder in vorher vereinbarten Sprechstunden. Die Kontaktdaten finden Sie unter https://kontakt.fv-bwl.de.

 

Fragen, auch zu Grundsteuermodellen anderer Bundesländer, beantwortet rund um die Uhr ein Steuerchatbot unter www.steuerchatbot.de.