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Aktuelles & Service

Luftrettung durch „Christoph 41“ ist auch für Friolzheim von Bedeutung - Petition gestartet

Rettungshubschrauber Christoph 41
Rettungshubschrauber Christoph 41
Veröffentlicht am Donnerstag, 5. August 2021
Insgesamt 20 Einsätze eines Rettungshubschraubers gab es in Friolzheim seit dem Jahr 2017. Nun soll "Christoph 41" verlegt werden...

Insgesamt 20 Einsätze eines Rettungshubschraubers gab es in Friolzheim seit dem Jahr 2017. Dies ergab eine kleine Anfrage durch einen Landtagsabgeordneten des Enzkreises, die dieser im Zuge der Diskussionen um eine Verlegung des Rettungshubschraubers Christoph 41 von seinem jetzigen Standort in Leonberg in den Raum Tübingen/Reutlingen an die Landesregierung gerichtet hatte. Im gesamten Rettungsdienstbereich Pforzheim/Enzkreis gab es wiederum 1.778 Luftrettungseinsätze. Dem stehen 32.198 bodengebundene Einsätze eines Notarztes gegenüber, wobei Beteiligungen beider Rettungsmittel an einem Einsatzort möglich sind. Christoph 41 fliegt dabei fast dreiviertel aller Notfalleinsätze in der Region. Etwa fünf Luftrettungseinsätze pro Jahr und somit etwa ein Einsatz alle zehn Wochen entfielen dabei im Schnitt in den letzten vier Jahren auf Friolzheim. Im Jahr 2017 gab es ganze 12 Luftrettungseinsätze in Friolzheim, also etwa ein Einsatz jeden Monat.

Aus den Zahlen geht besonders deutlich die große Bedeutung von Christoph 41 für die Luftrettung im Raum Pforzheim/Enzkreis, aber auch für Friolzheim hervor. Eine Verlegung in den Raum Tübingen wäre entsprechend insbesondere für den Enzkreis ein großer Verlust, wird das Ergebnis der Anfrage an die Landesregierung (Drucksache 17/263, abrufbar unter https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP17/Drucksachen/0000/17_0263_D.pdf) zusammengefasst. Es gebe berechtigte Zweifel, dass die Rückverlegung von Christoph 43 nach Karlsruhe und die Ausweitung der Vorhaltung von Christoph 51 in Pattonville bei Stuttgart eine Verlegung von Christoph 41 alleine auffangen könnten, denn faktisch falle damit einer von bisher drei Rettungshubschraubern im nahen Umkreis heraus. Gerade, wenn ein Helikopter in der Luft oder am Boden in Bereitschaft sei, könne dieser schnell hinzugezogen werden. Diese Möglichkeit schwinde, wenn es nur noch zwei Rettungshubschrauber in der Region gebe. Deshalb gelte auch für Friolzheim: Drei Rettungshubschrauber seien besser als zwei.

Die Rückverlegung von Christoph 43 nach Karlsruhe könne zwar die durchschnittliche Ankunftszeit bei Einsätzen im westlichen Enzkreis verringern, gleichzeitig seien jedoch neben den Krankenhäusern in Pforzheim und Mühlacker insbesondere Kliniken im Raum Stuttgart die zumeist angeflogenen. Die Wege würden weiter und damit steigt auch die Zeit bis zur Ankunft im Krankenhaus an. Selbst wenn die Zielwerte einer Erreichbarkeit aller Notfallorte von 20 Minuten am Tag, 30 Minuten in der Nacht und einer Ankunft im Krankenhaus bei Schwerverletzten innerhalb von 60 Minuten erreicht werden, könnte es trotzdem zu Verschlechterungen für die Patienten kommen. Schließlich sollte gerade auch bei schweren Fällen das Ziel sein, dass Patienten möglichst sofort in eine entsprechend spezialisierte Klinik kommen und nicht noch extra von einer Klinik in die nächste verlegt werden müssen, so die Befürchtung. Rettungshubschrauber biete hier deutliche Vorteile gegenüber den Rettungswagen am Boden.

Es ist klar, dass die Luftrettung eine landesweite Versorgung garantieren müsse, die vom zuständigen Innenministerium vorgebrachten Argumente für die Verlegung von Christoph 41 überzeugen jedoch nicht. Insbesondere, da die Einbeziehung von Rettungshelikoptern zur adäquaten Versorgung von Verunfallten oder schwer Erkrankten in unserer Region eine immer höhere Bedeutung erhalte.

Sie sind auch gegen eine Verlegung von "Christoph 41"? Dann helfen Sie mit, dies zu verhindern: Auf der Plattform "Openpetition" wurde eine an die Landesregierung gerichtete Petition gestartet. Folgen Sie dazu einfach diesem Link oder nutzen Sie den nachfolgend abgebildeten QR-Code!

QR-Code zur Petition "Christoph 41"

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